Präzisionsflachschleifen eines Stanzwerkzeugteils

DFM-Analyse und Werkzeugkonstruktion

Senden Sie Zeichnungen oder CAD-Daten für eine DFM-Analyse. Wir prüfen Werkstoff, Geometrie, Toleranzen und Fertigungsanforderungen für Stanzwerkzeuge, Spritzgussformen und Präzisionsteile.

Laden Sie Ihre Unterlagen unten hoch. Nennen Sie außerdem Jahresmenge, kritische Merkmale und den gewünschten Liefertermin.

Die DFM-Analyse verbindet Werkzeugkonstruktion und Fertigungsplanung. Für eine belastbare Prüfung benötigt SSP den gültigen Zeichnungsstand, Werkstoffsorte und Produktionsmenge. Kennzeichnen Sie zunächst passungs-, dichtungs- oder lastrelevante Merkmale. Ergänzen Sie anschließend Oberflächen, Prüfverfahren und Abnahmekriterien.

Bei Stanzteilen werden Blechdicke, Schneidspalt, Biegefolge und Streifenlayout betrachtet. Für Kunststoffteile sind unter anderem Wanddicken, Entformungsschrägen, Trennebene, Anspritzung und Schwindung zu prüfen. Eine pauschale Toleranz gilt deshalb nicht für jede Geometrie.

Die Machbarkeitsprüfung soll offene Fertigungsfragen früh sichtbar machen. Anforderungen an Formenbau, Bearbeitung und Qualität werden getrennt festgehalten. Dadurch lassen sich notwendige Zeichnungsänderungen vor Werkzeugbau und Musterfertigung abstimmen.

Geben Sie außerdem an, ob Sie ein Werkzeug, einzelne Präzisionsteile oder wiederkehrende Serienteile benötigen. Trennen Sie die erste Musterbestellung von der Jahresbedarfsprognose. Liefertermin, Nachweise und Freigabeverantwortung werden im konkreten Projekt bestätigt.

  • Aktuelle Zeichnung und CAD-Modell mit Revisionsstand bereitstellen.
  • Werkstoff, Menge, kritische Maße und Oberfläche benennen.
  • Prüfumfang, Musterfreigabe und Termin gemeinsam festlegen.

Die folgenden Seiten erläutern den Stanzwerkzeugbau, den Kunststoffspritzguss und die Werkzeugersatzteilfertigung. So können Sie den gewünschten Leistungsumfang Ihrer Machbarkeitsprüfung zuordnen.

Vereinbaren Sie zunächst, welche Unterlagen die Fertigungsgrundlage bilden. Ein dreidimensionales Modell beschreibt die Geometrie, während die Zeichnung zusätzlich Bezüge, Toleranzen, Werkstoff und Oberflächen festlegen kann. Widersprüche zwischen Modell und Zeichnung müssen vor Angebotsfreigabe geklärt werden. Geben Sie deshalb an, welches Dokument bei Abweichungen maßgeblich ist.

Beschreiben Sie anschließend die Funktion kritischer Merkmale. Eine Passbohrung für eine Führung benötigt andere Prüfangaben als eine frei liegende Außenkontur. Bei einer Dichtfläche sind außerdem Oberflächenzustand, Gegenbauteil und Einsatzmedium wichtig. Nennen Sie bei Kontaktteilen gegebenenfalls den freizuhaltenden oder zu beschichtenden Bereich.

Für die Werkzeugkonstruktion sind Produktionsumgebung und geplante Nutzung relevant. Stellen Sie bei Stanzwerkzeugen Pressenanschluss, Einbauhöhe und Materialzuführung bereit. Bei Formen helfen Angaben zur vorgesehenen Spritzgussmaschine, zum Kunststoff und zum Entnahmekonzept. Wenn diese Daten noch fehlen, kennzeichnen Sie sie ausdrücklich als offene Punkte.

Unterscheiden Sie zudem feste Anforderungen von Wünschen. Eine Zielkostenangabe ist keine Zeichnungstoleranz, und eine Bedarfsprognose ist nicht automatisch eine verbindliche Abnahmemenge. Teilen Sie mit, welche Merkmale geändert werden dürfen und wer eine Änderung freigeben kann. Dadurch wird die technische Rückmeldung nachvollziehbarer.

Prüfen Sie die Rückmeldung gemeinsam mit Konstruktion, Einkauf und Qualitätssicherung. Dokumentieren Sie genehmigte Änderungen im freigegebenen Zeichnungsstand. Falls ein Funktionsversuch erforderlich ist, legen Sie Musterzahl, Messverfahren und Bewertungskriterien fest. Eine unverbindliche Konzeptskizze darf dabei nicht versehentlich zur alleinigen Fertigungsgrundlage werden.

Benennen Sie schließlich einen technischen Ansprechpartner für Rückfragen. Halten Sie Entscheidungen zu Material, Maßen und Prüfungen schriftlich fest. Bei Folgeaufträgen sollten Teilenummer und Revision mit der vorherigen Freigabe verglichen werden. Nachträgliche Änderungen können Werkzeug, Prüfmittel oder Gegenbauteile betreffen und benötigen deshalb eine erneute Abstimmung.

Nutzen Sie das Formular für die erste Zusammenstellung Ihrer Daten. Vertrauliche Unterlagen sollten erst nach Abstimmung Ihrer Geheimhaltungsanforderungen übermittelt werden. Falls eine Datei nicht angenommen wird oder zu groß ist, nehmen Sie zunächst per E-Mail Kontakt auf und vereinbaren Sie einen geeigneten Übertragungsweg.

Bereiten Sie vor dem Versand außerdem eine eindeutige Dateiliste vor. Kennzeichnen Sie veraltete Entwürfe, entfernen Sie doppelte Versionen und nennen Sie den verantwortlichen Ansprechpartner. Bei einer Baugruppe helfen Montagezeichnung und Gegenbauteile, damit die Funktion der Schnittstellen nachvollziehbar bleibt.

Halten Sie offene Fragen in einer gemeinsamen Liste fest. Ordnen Sie jedem Punkt einen Verantwortlichen und einen vorgesehenen Entscheidungstermin zu. Stimmen Sie vor einer Bestellung ab, ob noch Muster, Messdaten oder zusätzliche Zeichnungsangaben fehlen. Bestätigen Sie abschließend den freigegebenen Stand schriftlich, damit Angebot, Werkzeugkonstruktion und Prüfung dieselbe technische Grundlage verwenden.

Fordern Sie bei extern bereitgestellten Komponenten außerdem die gültigen Anschlussmaße und zulässigen Änderungen an. Prüfen Sie, ob Eigentum an Zeichnungen sowie die Berechtigung zur Nachfertigung geklärt sind. Für Ersatzteile sollte zusätzlich feststehen, ob Originalmaße oder ein überarbeiteter Konstruktionsstand maßgeblich sind. Diese Angaben erleichtern eine eindeutige technische Abstimmung.

STANZWERKZEUGBAU

We provide custom stamping die manufacturing with expert engineering support and DFM analysis. 

KUNSTSTOFFSPRITZGUSS

Unsere kundenspezifischen Spritzgussleistungen, abgestimmt auf Geometrie, Werkstoff und Prüfanforderungen.

ERSATZTEILFERTIGUNG

Individuelle Werkzeugersatzteile nach Zeichnung mit abgestimmten Passungen und Werkstoffen.

STANZWERKZEUGE
PRODUKTE

Präzisionsstanzwerkzeuge für Metallteile.

SPRITZGUSSFORMEN
PRODUKTE

präziser Kunststoffspritzguss

ERSATZTEILE

spare parts both for stamping die and injection mould. 

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Machbarkeitsprüfung: Fragen zur Projektplanung

Was umfasst eine Machbarkeitsprüfung?

Eine Machbarkeitsprüfung prüft die fertigungsgerechte Konstruktion anhand von Geometrie, Werkstoff und Produktionsanforderungen. Bei Stanzwerkzeugen stehen unter anderem Schneidspalte, Umformfolge und Streifenlayout im Fokus. Bei Formen werden Wanddicken, Entformung und Anspritzung betrachtet.

Welche Dateien sollte ich für die Machbarkeitsprüfung senden?

Übermitteln Sie eine aktuelle 2D-Zeichnung und möglichst ein STEP- oder IGES-Modell. Nennen Sie Werkstoffsorte, Jahresbedarf, kritische Toleranzen und Oberflächen. Kennzeichnen Sie den gültigen Revisionsstand.

Ersetzt die DFM-Rückmeldung eine Bauteilfreigabe?

Nein. Die technische Rückmeldung beschreibt geprüfte Fertigungsaspekte und offene Punkte. Zeichnungsänderungen, Prüfmethoden und Abnahmekriterien müssen von den verantwortlichen Beteiligten freigegeben werden.

Was geschieht nach der Zeichnungsprüfung?

SSP stimmt offene Fragen, Werkzeugkonzept und möglichen Fertigungsumfang mit Ihnen ab. Danach können Angebot, Muster, Prüfberichte und weitere Freigabeschritte vereinbart werden. Fertigung beginnt auf Grundlage des bestätigten Auftrags.

Diese unabhängigen Konstruktionshinweise dienen der Orientierung. SSP bestätigt seine eigene Machbarkeitsbewertung anhand Ihrer Zeichnung. Protolabs: Konstruktionshinweise zum Spritzguss.